Die neue Generation industrieller Heißgasmotoren

„Unsere Probleme lassen sich nicht mit derselben Denkweise lösen, die sie hervorgebracht hat.“ (A. Einstein)

Vom Stirlingmotor zur Heat2Power‑Engine – eine neue Generation extern beheizter Mehrzylinder-Hochleistungs‑­Wärmekraft­maschinen für industrielle Abwärme­nutzung und zuverlässige Energie­versorgung auch bei Dunkelflauten. Die Technologie basiert auf einer weiterentwickelten System­architektur, die sich deutlich vom klassischen Stirlingprinzip unterscheidet.

Anstelle idealisierter isothermer Zustandsänderungen nutzt die Heat2Power‑Engine bevorzugt eine praxisorientierte, adiabate Zyklusführung mit klar getrennten Bereichen für Expansion, Kompression, Wärmeaufnahme und Wärmeabgabe. Diese Abläufe sind auf spezialisierte Komponenten verteilt und laufen zeitlich versetzt, aber im Gesamtsystem kontinuierlich ab.

Während Expansion und Kompression bleiben die Zylinder geschlossen. Dadurch entstehen keine Toträume zwischen heißer und kalter Seite. Der Prozess läuft ohne interne Regeneration, da die adiabaten Zustandsänderungen – im Gegensatz zu isothermen Zustandsänderungen – bereits hohe Druck- und Temperatur­änderungen erzeugen und ein Regenerator in den meisten Anwendungen nicht erforderlich ist.

Apparative Konzepte zur Annäherung an einen quasi‑isothermen Prozess sind dennoch entwickelt und konzeptionell verfügbar. Sie können je nach Anwendung – auch in Kombination mit einem Regenerator – eingesetzt werden, gehören jedoch nicht zur bevorzugten adiabaten Grundauslegung.

Mehr Details zur Thermodynamik

Durch das zeitweise vollständige Verschließen der Arbeitszylinder verlaufen Expansion und Kompression weitgehend adiabatisch. Dies ermöglicht hohe Temperaturhub- und Leistungswerte, verändert jedoch die thermodynamische Struktur des Prozesses: Im vorgeschalteten Bereich findet keine klassische isochore, sondern eine isobare Druckerhöhung statt.

Dieser Effekt wird durch externe Wärmemodule ausgeglichen, die die isochore Wärmeaufnahme und die essentielle Druckerhöhung außerhalb der Zylinder realisieren. Die thermische Kopplung erfolgt über die Zylinderköpfe, während die konkrete Ausführung der Module flexibel und anwendungsabhängig bleibt.

Systemarchitektur der Heat2Power-Engine

Mehrzylinder-Anlage

Bei kassischen Stirlingmaschinen ist ein heisser mit einem kalten Zylinder gekoppelt. Die Heat2Power-Engine ist eine Mehrzylinder­maschine, die Anzahl der Zylinder ist entsprechend des Leistungs­bedarfs skalierbar, denkbar sind 12 Paare heiss/kalt.

Die Zylinder sind linear in Boxerkonfiguration angeordnet und durch ein Hypozykloid-Getriebeopen in new window verbunden. Für jeden heißen Arbeitszylinder existiert ein kalter Kompressions­zylinder.

Zylinderpaar mit Kurbelwelle

1 = Expansionszylinder
2 = Hypozykloiden-Geradführungopen in new window , alternativ: Kurbelwelle mit Axial­führung der Kolben­stangen
3 = Kompressions­zylinder

Externe Wärmeintegration

Die adiabaten Druck- und Temperaturänderungen in den Zylindern erzeugen ein ausgeprägtes natürliches Temperaturgefälle. In vielen Anwendungen genügt dieses Gefälle, um den Prozess effizient zu betreiben – ohne interne Regeneration.

Je nach Wärmequelle können externe Module eingebunden werden, etwa Vorwärmeinheiten, Hochtemperatur-Abwärmeübertrager oder thermische Speicher. Diese Komponenten arbeiten gegebenenfalls außerhalb des Arbeitsgas-Kreislaufs und ermöglichen eine flexible Anpassung an unterschiedliche industrielle Anwendungen.

Die heißen und kalten Gasströme werden – abhängig von Auslegung und Wärmequelle – in getrennten Leitungen geführt und durchlaufen definierte Funktionsbereiche der Anlage. Dadurch entsteht ein stabiler, gleichmäßiger Gasfluss mit klarer thermischer Trennung zwischen heißer und kalter Seite.

  • Das expandierte Gas aus den Arbeitszylindern strömt über den Niederdruckbereich zur Kompressionsseite.
  • Auf diesem Weg kann das Gas je nach Anwendung gezielt gekühlt werden:
    • Brennerbetrieb (mit Vorwärmung) Nutzung der Systemwärme zur Vorwärmung der Verbrennungsluft – ohne interne Rückführung.
    • Abwärmebetrieb (externe Wärmequelle) Einbindung industrieller Hochtemperatur-Prozesswärme über externe Module.
    • Heater + Regenerator Optionale Ergänzung durch ein klassisches Regeneratormodul oder einen Hochtemperatur-Thermospeicher, der Wärme aufnimmt und später wieder bereitstellt.
  • Nach der Verdichtung gelangt das Gas über den Hochdruckbereich erneut in die Arbeitszylinder, wo es vor der Expansion wieder erhitzt wird.
  • Die zyklisch versetzte Taktung erzeugt einen quasi-kontinuierlichen Fluss mit dauerhaft stabilem Temperaturgefälle.

Animation Stirling-Anlage mit Strömungs­wegen


Heat2Power-Engine - Anlage mit schematischer
Darstellung der Strömungs­wege





Zylinderdesign und mechanische Struktur

Ein flacher, symmetrischer, doppeltwirkender Kolben teilt den Zylinder in zwei Kammern mit gleichem Verdrängungs­volumen. Die Kolben­stange ist durchgängig und wird auf beiden Seiten des Zylinders aussen in Führungs­hülsen gelagert.
  • Arbeitszylinder: eine Kammer expandiert heißes Gas, die andere entleert es.
  • Die Expansion im Arbeitszylinder treibt die Kompressions­zylinder an, die mittels eines Hypozykloide Geradführungopen in new window verbunden sind.
  • Kompressionszylinder: eine Kammer saugt kaltes Gas an, die andere verdichtet es.
Nach einer halben Kurbelwellenumdrehung tauschen die beiden Kammern in einem Zylinder ihre Funktion. Es gibt darum pro Umdrehung zwei vollständige Arbeitstakte pro Zylinderpaar.

Hochdruckkammern

An den Zylinderköpfen befinden sich ringförmige Hochdruck­kammern, die bei den Arbeits­zylindern zur Befüllung und bei den Kompressions­zylindern zur Entleerung dienen.

Kolbenstange

Die hohlen Kolbenstangen sind integraler Bestandteil des Rohrsystems und ermöglichen geregelten Gasdurchfluss über Ports und Bohrungen. Sie dienen als Strömungs­kanal im Niederdruck­system wobei ihr Durchmesser durch die erforderlichen Strömungs­geschwindigkeiten bestimmt ist. Die Ports und Bohrungen stellen je nach Kolben­position die Verbindunge zur Zylinder­kammer her – bei Arbeits­zylindern zur Entleerung, bei Kompressions­zylindern zur Befüllung.

Mechanische Führung

Die Kolbenstangen werden ausserhalb des Zylinders in Hülsen geführt, die über die Zylinderköpfe hinausreichen. Zur Vermeidung von Querkräften kommen lineare Führungs­systeme wie Hypozykloide Geradführungopen in new window zum Einsatz. Kolbenringe (falls vorhanden) dienen nicht der axialen Führung oder Abdichtung.

Kolben

Der flache Kolben steht nur über einen einzelnen Dichtring mit der Zylinderwand in Kontakt – reibungs­mindernd und mit möglichem Spaltmaß. Ein Gasverlust kann nur durch Überströmen innerhalb desselben Zylinders auftreten.

Strömungsführung innerhalb der Zylinder

Jeder doppeltwirkende Zylinder enthält zwei Kammern, von denen jeweils eine während des Hubs aktiv mit dem Rohrleitungs­system verbunden ist – entweder zur Expansion bzw. Kompression oder zur Entleerung bzw. Befüllung.

Die entsprechenden Ein- und Auslasskanäle werden durch eine extrem einfache interne Mechanik geöffnet und geschlossen. Diese sorgt dafür, dass die Strömungs­wege nur an definierten Totpunkten freigegeben oder unterbrochen werden – ohne externe Ventile oder komplexe Steuerung.

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Die gezeigte Graphik stellt eine mögliche Ausführungs­variante dar und dient der Veranschaulichung der Strömungsführung.

Expansionszylinder mit Gasfluss durch einen Steuerkolben
Expansionszylinder mit Gasfluss durch einen Steuerkolben

Expansion in rechter Zylinderkammer drückt den Kolben nach links.
Expandiertes Gas wird aus der linken Kammer ausgeschoben

1 = Ausströmendes Gas, 2 = Steuerkolben in linker Endlage, 3 = Expandiertes Gas (hier: in linker Zylinderkammer), 4 = offener Auslasskanal, 5 = Expandierendes Gas (hier: in rechter Zylinderkammer), 6 = Kolbenstange

Kolben Kolbenstange Zylinderkopf links Zylinderkopf links Zylinderkopf links Zylinderkopf links Zylinderkopf rechts Zylinderkopf rechts Zylinderkopf rechts Zylinderkopf rechts Hochdruck-Ringkammer links Hochdruck-Ringkammer rechts Wärmeisolierung Wärmeisolierung Gehäuse Gehäuse Expansionsschrauben Expansionsschrauben Führungshülse (Niederdruckrohrseite) Kolbenstange Kolbenstange Kolbenstange Führungshülse (Niederdruckrohrseite) Führungshülse (Niederdruckrohrseite) Führungshülse (Kurbelwellenseite) Führungshülse (Kurbelwellenseite) Zylinderwand (austauschbare Laufbuchse) Zylinderwand (austauschbare Laufbuchse) Hochdruckeinlass (linke Kammer) Hochdruckeinlass (rechte Kammer) Linke Zylinderkammer Linke Zylinderkammer Rechte Zylinderkammer Rechte Zylinderkammer

Strömungsumschaltung – Varianten und Prinzipien

Die Umschaltung der Strömungswege zwischen den Zylinderkammern und dem Rohrleitungs­system erfolgt durch eine interne Mechanik, die an den Totpunkten automatisch aktiviert wird. Dabei wird jeweils eine Kammer geöffnet, während die andere geschlossen bleibt – synchron zur Kolbenbewegung.

Mehrere konstruktive Prinzipien sind verfügbar, darunter

  • druckgesteuerte Umschaltung
  • mechanisch gekoppelte Umschaltung
  • magnetisch unterstützte Umschaltung
  • .
Alle verfolgen das Ziel, die Strömung exakt an den Umkehr­punkten freizugeben, ohne externe Ventile oder komplexe Steuerung.

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  Expansionszylinder Kompressionszylinder
Abmessungen Kurzer Steuerkolben Langer Steuerkolben
Funktion der Axial­bohrung im Steuerkolben Auslasskanal Einlasskanal
Hubbeginn am ersten Totpunkt Steuerkolben wird pneumatisch in der Endlage in Bewegungs­richtung gehalten (durch Druck­unterschiede an den beiden Enden) und von der Kolben­stange mitgenommen Steuerkolben wird mechanisch von der Kolben­stange mitgenommen
Ab Hubmitte (maximale Geschwindigkeit der Kolben­stange) Steuerkolben wird zusätzlich durch Trägheits­kräfte in Bewegungs­richtung gehalten und liegt in der mechanischen Endlage Steuerkolben wird pneumatisch in der ursprünglichen Endlage gehalten
Umschaltvorgang am anderen Totpunkt Steuerkolben wird pneumatisch in Richtung des beginnenden Rück-Hubes verschoben Trägheitskräfte drücken Steuerkolben in die neue Endlage, er wird hierbei durch den vorhandenen Druck in der Ringkammer pneumatisch gebremst:
Druckabbau in Ringkammer mechanisches Anhalten in neuer Endlage dann neuer Haltedruck in Ringkammer der gegenüber­liegenden Zylinderseite.
Haltedruck im Ringkanal Wirkt kontinuierlich auf den Steuer­kolben, nimmt jedoch im Verlauf des Hubs ab.
Ab Mitte Kolbenhub ( abnehmende Kolben­geschwindigkeit
Trägheits­kräfte am Steuer­kolben) kein Halte­druck mehr erforderlich.
Druck ist eingesperrt in Ringkammer, Druckabbau erst am Ende des Hubes durch Überström­kanäle zum Inneren der Kolbenstange

FAQ - Pneumatisch aktivierte Steuerkolben
  • [Frage]: Warum nicht einfach Druckbegrenzungs­ventile verwenden, um die Kammern der Kompressions­zylinder zu entleeren?
    [Antwort]:
    • Kompression und Ausschieben sind klar voneinander getrennt.
    • Überdruckventile können nur Spitzendrücke in einen Raum mit niedrigerem Druck hinein abbauen. Das Druckniveau in den Kompressions­zylindern ist insgesamt geringer als in den Arbeits­zylindern! Das Ausschieben erfolgt darum u. U. in einen Raum höheren Druckes, denn der höchste Druck steht erst nach dem Erwärmen im Erhitzer an.
    • Es muss sichergestellt sein, daß an einer bestimmten Position des Kolbens unabhängig von den Bedingungen in den nachfolgenden Rohrleitungen eine definierte Gasmenge mit einem definierten Druck abgegeben wird. Die Heat2Power-Engine - Technologie sorgt dafür, daß die Zylinder­kammern so vollständig wie möglich entleert werden. Während des Rückhubs sollte die Zylinder­kammer nicht nur teilweise, sondern vollständig nachgefüllt werden.
    • Die nach dem Entladen im Zylinder verbleibende kleine Gasmenge wird weiter komprimiert und dient als Gaspuffer, um die Trägheits­kräfte beim Richtungs­wechsel im Totpunkt zu verringern.
    • Dieses kleine verbleibende Gasvolumen erfährt die höchste Kompression, daher auch die höchste Erhitzung. Durch die zusätzliche Kühlung der Zylinderköpfe lässt sich dies effektiv abkühlen (grosse Fläche, geringe Dicke). Bei der Zylinder­umkehr entspannt sich dieses Gas wieder und führt zu einer noch tieferen Temperatur im Kompressions­zylinder. Dieser Effekt lässt sich noch optimieren, wenn die Zylinderkopf­innenfläche mit einem wärme­speichernden Material ausgekleidet wird.
    • Da die Kompressionszylinder mit den Expansions­zylindern gekoppelt sind, ist es optimal, wenn die Hublänge und die Kompressions­verhältnisse identisch sind. Druckbegrenzungs­ventile würden zusätzlichen Totraum schaffen und das fein eingestellte Kompressions­verhältnis beeinträchtigen.
    • Überdruckventile werden meistens zur Aufrechterhaltung des Drucks verwendet, nicht für hochfrequentes Schalten
    • Überdruckventile sind potenzielle Fehlerquellen und Verschleissteile, insbesondere bei den erforderlichen hohen Temperaturen.
    • Die erzielbaren Regelquerschnitte mit der Freikolbenlösung durch die Ports sind ebenfalls größer als bei Tellerventilen. Die strömenden Gase werden nicht durch ein strömungs­ungünstige Ventil behindert.
    • Der gerade Gasstrom und die kurzen Strömungswege führen zu nur geringen Turbulenzen. Dies kommt einer deutlich besseren Befüllung / Entleerung innerhalb eines definierten kurzen Weges / Zeitraums des Hubs und damit einer höheren Motor­leistung zugute. Weitere Vorteile ergeben sich je nach Ausführung.
  • [Frage]: Was ist mit den typischen Nachteilen von Schiebereglern wie Blockieren oder Fressen gegenüber großen Spaltmaßen?
    [Antwort]:
    • Der Steuerkolben sollte ein ausreichendes Spiel innerhalb der Kolben­stange haben und könnte aus Keramik­material bestehen. Geeignete Spaltmasse zwischen Innen­durchmesser Kolben­stange und Aussen­durchmesser Steuerkolben lassen ein Luftlager (wie bei Mikroturbinen) entstehen, wodurch Reibung und Schmierung hinfällig wird.
    • Der Durchmesser des Steuerkolbens kann an vielen Stellen entlang seiner Länge verringert werden.
    • Die Gasverluste durch Ringspalte bleiben minimal, da der Strömungs­weg zur nachfolgenden Niederdruck­leitung relativ lang und der Druckwiderstand hoch ist.
    • Die Verwendung von Ringdichtungen oder Rollen­lager an bestimmten Positionen kann erwägt werden. Keramik­rollenlager können sowohl Dichtungs- als auch Längsführungs­probleme beseitigen.
    • Eine Materialexpansion mit starken Temperatur­änderungen findet aufgrund der konstanten Temperatur nicht statt.
  • [Frage] Warum nicht einfach Druckbegrenzungs­ventile verwenden, um die Kammern der Expansions­zylinder zu füllen?
    [Antwort] Es muss sichergestellt sein, daß nach dem Start des Expansions­prozesses kein weiteres Gas einströmt.


Beispiel: Druckgesteuerte Umschaltung

Expansionszylinder

Animation Stirling Motor


Kompressionszylinder

Zylinder Animation

Beispiel: Mechanische Strömungsumschaltung

Die Umschaltung der Strömungswege kann auch durch eine rein mechanische Lösung - zum Beispiel innerhalb der Kolbenstange - erfolgen. Dabei wird die Strömungs­verbindung zwischen Zylinderkammer und Rohrsystem an definierten Totpunkten durch interne Bewegungs­elemente aktiviert. .

Die gezeigte Animation illustriert eine mögliche Variante mit mechanisch gesteuerter Drehbewegung. Weitere Ausführungen – auch pneumatisch oder magnetisch unterstützt – sind konzeptionell entwickelt.

Zylinderanimation Heat2Power-Engine mit mechanischer Steuerung

Weitere technische Details

Führungshülse für Zwangsumsteuerung:

Führungshülse für Zwangsumsteuerung
Führungshülse für Zwangsumsteuerung



Strömungswege in axialer Ansicht:

Der Steuerkolben dreht sich um einen definierten Winkel α und öffnet oder blockiert so Strömungswege. Diese Methode gilt bei mechanischer oder magnetischer Betätigung.


Strömungswege in axialer Ansicht
Strömungswege in axialer Ansicht



Beispielkonfigurationen

Die Heat2Power-Engine wird von einer zentralen Wärmequelle gespeist. Je nach Anwendung sind verschiedene Varianten möglich:

  • Brenner- oder Ofeneinheit mit Diesel, Flüssiggas, Wasserstoff oder anderen Brennstoffen.
  • Industrielle Abwärme zur Wirkungsgrad­steigerung und Wärmerück­gewinnung – auch über Umluft­systeme, die Wärme von heißen Oberflächen aufnehmen und zuführen.
  • Hochtemperatur-Wärmespeicher, direkt in den Kreislauf eingebunden, mit kombinierter Funktion als Regenerator und Erhitzer.


Gesamtanlage der Neuen Heat2Power-Maschine


Leistung pur

Die Heat2Power-Engine ist für große Leistungen prädestiniert – und liefert sie kompromisslos:

  • Modulare Zylinderkonfigurationen mit bis zu 12 Heiß-/Kalt-Paaren ermöglichen skalierbare Leistungen bis zu >10 MW.
  • Hohe Drücke und Kompressions­verhältnisse sorgen für maximale Energieausbeute.
  • Unerreichte Wirkungsgrade machen Turbinen und andere Systeme obsolet – nicht theoretisch, sondern aus der Zyklusarchitektur ableitbar.
  • Der mechanische Aufbau ist so einfach wie robust: wartungs­freier Dauerbetrieb unter rauen Bedingungen.
  • Minimale Verluste in allen Teilprozessen führen zu außergewöhnlicher Effizienz und langfristiger Zuverlässigkeit.
Mehr technische Details zu den Verlustmechanismen anzeigen
Verluste Verbrennungsmotor Heat2Power Engine
Reibungsverlustebis 15 %bis 5 %
Kühlverlustebis 25 %bis 10 %
Abgasverlustebis 35 %0 bis 10 %
Abstrahlung, Wandwärmeverlustebis 15 %bis 10 %
Verbrennungsverluste, Ladungswechsel, Spülverluste,
unvollkommener thermo­dynamischer Prozess
bis 40 % bis 15 %
Total:ca. 65 %
(Erfahrungswert)
ca. 35 … 50 %
Rest-Effizienz (1 – Total)ca. 35 %
(Erfahrungswert)
ca. 50 … 65 %

Die Heat2Power Engine reduziert systematisch alle Haupt­verlustquellen konventioneller Motoren – durch reibungs­arme Mechanik, die Abwesenheit von Verbrennungs­prozess und Abgas, vollständige Regeneration sowie strömungs­optimierte Zyklus­führung. Die resultierende Rest-Effizienz von 60–65 % ist nicht theoretisch, sondern in Verbindung mit einem geeigneten Temperatur­bereich prozessbedingt nachvollziehbar und rechnerisch belastbar.

Wie kommen die günstigen Werte bei der Heat2Power-Technologie zustande? Lesen Sie mehr über die offensichtlichen und unbestreitbaren ...

[ Vorteile der Heat2Power-Engine-Technologie]

Kontakt + Anfrage zu Lizenzen

  • Dipl. Ing. Thomas Seidenschnur
  • info@heat2power.com